Windows-Version und Servicestatus ermitteln (NT/2000/XP)
Um die Betriebssystemsversion und das angewendete Servicepack zu ermitteln, wird winver.exe verwendet.
Start - Ausführen - cmd - winver.exe
Um die Betriebssystemsversion und das angewendete Servicepack zu ermitteln, wird winver.exe verwendet.
Start - Ausführen - cmd - winver.exe
Der Start vom Explorer führt standardmäßig zur Anzeigen des Bereichs "Eigene Dateien". Wer ständig in anderen Bereichen arbeitet, kann diese Voreinstellung mittels Startparameter für der Explorer ändern. Fügen Sie der Befehlszeile "...\explorer.exe" den Eintrag " /e,U:\Verzeichnis" hinzu, so wird beim Start von Windows Explorer der entsprechende Pfad geöffnet. Achten Sie hierbei auf die führende Leerstelle. Verzeichnispfade mit mehrere Worten oder mit Sonderzeichen sind in Anführungszeichen eingegeben werden, zum Beispiel " /e,U:\"Mein Verzeichnis"".
Gegenüber anderen Betriebssystemen wird unter NT, 2000 und XP die Feststelltaste nicht mit der Großschreibetaste entsperrt, sondern durch nochmalige Betätigung der Feststelltaste. Zwischen der Umschalt- oder Feststelltaste wählen kann man unter Windows 2000 an folgender Stelle:
Unter Windows XP ist der Weg etwas komplizierter:
Bei Betätigung der Feststelltaste werden unter Windows NT/2000/XP auch Ziffern großgeschrieben, es wird also das entsprechende Sonderzeichen ausgegeben. Diese Einstellung kann unter Windows 2000 durch Aktivierung eines anderen Tastaturschemas an folgender Stelle geändert werden:
Wählen Sie hier hinzufügen - Tastaturlayout Deutsch IBM und definieren Sie dieses Eingabeschema als Standard.
Mit Hinzufügen können sie hier das Tastaturlayout Deutsch - IBM auswählen und es im oberen Teil der Dialogbox als Gebietsschema bei start des Computers aktivieren. Um für die aktuelle Sitzung dieses Layout zu aktivieren, muss (falls nicht bereits eingeblendet) über Eingabeschemaleiste die Anzeige aktiviert werden und dort die entsprechende Layoutauswahl getroffen werden.
Wählen Sie hier die Eigenschaften des Eingabegebietschemas Deutsch und ändern Sie das Tastaturlayout auf Deutsch (IBM).
Standardmäßig ist die Num-Taste beim Systemstart deaktiviert. Wenn Sie möchten, dass die Num-Taste aktiviert ist, bevor ein Benutzer die Tastenkombination STRG+ALT+ENTF drückt, um sich anzumelden, müssen Sie den Registrierungseditors zur Hilfe nehmen, beachten Sie jedoch die Sicherheitshinweise.
Navigieren Sie zu dem Eintrag:
Ändern Sie hier den Wert für "InitialKeyboardIndicators" von 0 zu 2.
Vielfach ist die Druckjobinformation von Windows NT nicht erwünscht. Auch führen die Einträge in das Ereignissprotokoll zu einer Unmenge an Meldungen, die für Unübersichtlichkeit sorgen. Mit Registrierungseinträgen (Sicherheitshinweise!) kann dieses Verhalten gesteuert werden, diese Einträge erfolgen unter:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Print\Providers
Um die Bildschirmmeldungen abzuschalten fügen sie einen Schlüssel vom Typ REG_DWORD mit dem Namen NetPopup hinzu und setzen den Wert auf 0 (Null). Um die Eintragung der Druckjobs ins Ereignisprotokoll zu deaktivieren, fügen Sie einen Schlüssel vom Typ REG_DWORD mit dem Namen EventLog hinzu und setzen den Wert auf 0 (NULL).
Um den automatische Start einer eingelegten CD zu vermeiden, muss folgender Eintrag geändert (Sicherheitshinweise!) werden:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Cdrom
Ändern Sie hier den Wert AutoRun auf 0, um die Autostart zu aktivieren, ist hier der Wert 1 einzutragen.
Insbesondere bei Fernzugriffen oder Fernwartungen stellen die standardmäßig aktivierten Windows-Animationen ein erhebliches und zuetraubendes Ärgernis dar. Um alle Animationen abzuschalten (Sicherheitshinweise!), ist unter:
HKEY_CURRENT_USER\Control Panel\Desktop\WindowMetrics
ein neuer Schlüssel vom Typ REG_SZ mit der Bezeichung MinAnimate zu erzeugen und auf den Wert 0 (NULL) zu setzen. Mit Änderung auf 1 werden die Animationen wieder aktiviert.
Bei der Installation von SP6 kommt es auf Systemen mit vorhandener 128-Bit-Verschlüsselung zu folgender Meldung:
Dazu folgende Verfahrensweise:
Bei der Anmeldung wird die Name des zuletzt angemeldeten Benutzers im Anmeldefenster angezeigt. Das kann unter Umständen ein Sicherheitsrisiko darstellen, mit einem Registrierungseintrag kann der Benutzername ausgeblendet werden:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon
Setzten Sie hier den Schlüssel DontDisplayLastUserName auf 1, dann ist das Feld Benutzername bei der Anmeldung leer.
Wenn Laufwerksbuchstaben geändert wurden oder die Installationsdateien auf einer Festplatte abgelegt wurden ist es recht nervend, dass Windows bei jedem Zugriff auf die Installationsdaten auf den ursprünglichen Installationspfad zugreifen möchte. Dieser Pfad kann jedoch über zwei Registrierungseinträge geändert werden:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Sourcepath
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Setup\Sourcepath
Hier ist der aktuelle Pfad zu den Installationsdateien einzutragen.
Durch Eingabe von NET STATISTICS SERVER oder NET STATISTICS WORKSTATION in einem DOS-Fenster können die Betriebszeiten seit dem letzten Systemstart und weiterführende Informationen ermittelt werden. Es wird das Datum des letzten Systemstarts ausgegeben.
Gelegentlich ist es sinnvoll, ohne Benutzeranmeldung das System herunterzufahren. Standardmäßig ist diese Option deaktiviert, somit ist zum Herunterfahren zuvor eine Anmeldung am System erforderlich. Mit einer Änderung Registrierungsänderung ist hier Abhilfe möglich:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon
Änder Sie hier den Werk von ShutdownWithoutLogon auf 1 oder erzeugen Sie den entsprechenden Schlüssel vom Typ REG_SZ neu.
Windows NT/2000/XP stellt erstellt standardmäßig für alle Datenträger versteckte Freigaben, so z.B. für Laufwerk C als C$. Das Löschen dieser Freigaben ist zwar für den aktuellen Systemzustand gültig, jedoch werden beim Neustart diese Freigaben wieder angelegt. Das Löschen der Freigaben kann beispielsweise mit der Eingabe von "net share c$ /delete" oder mit dem Dateimanager "winfile.exe" im Bereich "Datenträger - Freigaben" erfolgen.
Bei FAT-Laufwerken, aber auch bei Systemen mit vereinfachten Sicherheitseinstellungen können diese Freigaben ernsthafte Sicherheitsprobleme darstellen, da sie (soweit auf acl-Ebene nicht anderes festgelegt ist) weitgehenden Zugriff auf die entsprechenden Laufwerke über "\\server\laufwerk$" gestatten.
Die Anlage dieser Freigaben beim Systemstart wird über den Bereich "HKEY_LOCAL_MACHINE\ System\CurrentControlSet\Services\LanmanServer\Paramaters" eingestellt. Hier sind folgende Schlüssel vom Typ "DWORD" einzustellen bzw. zu erzeugen:
Der zugewiesene Wert "0" unterbindet die automatische Freigabe, "1" aktiviert sie.
Bei einer Systemänderung oder für den Fall eines Problems mit dem Bootmanager ist eine Startdiskette hilfreich. Das Erstellen einer Startdiskette für Windows NT ist zwar nicht so einfach wie für Windows 9x, es sind einige Vorgaben zu beachten:
Bei vielen Server- und Stationskonfigurationen ist es notwendig, den Start bestimmter Dienste zu verzögern bzw. eine Abhängigkeit zum Start anderer Dienste zu schaffen. Als Beispiel dafür sei hier ein Dienst der auf einen SQL-Server aufsetzt, hier muss der Start des SQL-Servers vor dem Start des anderen Dienstes abgeschlossen sein. Ab Windows 2000 können einige Einstellungen im Dienstmanager vorgenommen werden, jedoch sind diese Möglichkeiten nur auf eine Auswahl von Diensten beschränkt. Unter den Betriebssystemen Windows NT steht für derartige Einstellungen keine Oberfläche zur Verfügung.
Durch Veränderung einiger Registryeinträge können hier die gewünschten Abhängigkeiten geschaffen werden, beachten Sie jedoch die Sicherheitshinweise.
Starten Sie den Registryeditor und öffnen Sie folgende Pfad:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\
Suchen Sie hier den Eintrag des Dienstes, der zuerst zu starten ist und notieren Sie seinen genauen Namen. Öffnen Sie nun den Eintrag des abhängigen Dienstes und erzeugen Sie gegebenenfalls einen neuen Schlüssel mit der Bezeichnung "DependOnService" und dem Typ "erweiterbare Zeichenfolge" (REG_MULTI_SZ). Tragen Sie den Namen des erforderlichen Dienstes hier ein, falls der Schlüssel schon vorhanden ist und bereits über eine oder mehrere Werte verfügt, fügen sie den neuen Eintrag in einer neuen Zeile hinzu. Seien Sie bei diesen Manipulationen sehr vorsichtig, Das Betriebssystem setzt in vielen Bereichen auf abhängige Strukturen auf, die keinesfalls geändert werden dürfen!