Dateierweiterungen

Dateien mit bestimmten Endungen werden von von Windows-Betriebssystemen als "ausführbar" identifiziert und können somit unter Umständen ein Sicherheitsrisiko für Windows-basierende PC-Systeme darstellen. Ausführbare Dateien werden vom Betriebssystem im Regelfall ohne weiterer Rückfragen gestartet, der unter Umständen enthaltene destruktive oder in anderer Weise schädliche Programmcode kommt also direkt zur Ausführung. Nachfolgend einige Hinweise, wie die auf Dateiebene bestehenden Risiken zumindest gemindert werden können.

Eine der Voreinstellungen von Windows trägt erheblich zur Gefahr von Vireninfektionen beim Austausch von Dateien bei, denn standardmäßig ist die Anzeige der Dateitypen in der Windows-Umgebung abgeschaltet. Daher ist es vielfach unklar, um welchen Dateitypen es sich bei den angezeigten Dateien tatsächlich handelt.
Das Sicherheitsproblem stellt sich nun folgendermaßen dar: Eine Datei, die Ihnen beispielsweise per E-Mail zugesendet wird, kann auf den ersten Blick keinem besonderen Gefährdungsgrad zugeordnet werden, da die auf eine eventuelle Gefahr hinweisende Dateiendung (beispielsweise .exe oder .vbs) nicht angezeigt wird. (März 2001)

Um die sich daraus ergebenden Probleme zu vermeiden sollten die Darstellungsoptionen für alle Ordner folgendermaßen geändert werden:

Im Explorer wählen Sie "Ansicht" - "Ordneroptionen", wechseln dort zur Registrierkarte "Ansicht" und schalten die Eigenschaft "Dateinamenerweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden" ab. Mit "Übernehmen" werden die Änderungen gespeichert, durch Auswahl der Schaltfläche "Wie aktueller Ordner" speichern Sie diese Einstellung als Standardeinstellung.

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Leider ist diese Einstellung nicht für alle Dateien gültig, die Endungen bestimmter Dateitypen werden von Windows grundsätzlich ausgeblendet. Beachten Sie bitte daher auch die nachfolgenden Absätze, um zusätzliche Sicherheit in diesem Bereich zu gewinnen.

Die Windows-Betriebssysteme zeigen Endungen wie .pif oder .lnk trotz der oben angegebenen Einstellungsänderung nicht an. Um auch hier die Dateiendungen dauerhaft einzublenden, sind Änderungen an der Windows-Registry erforderlich. Hinweis: Bevor Sie Änderungen an der Registry vornehmen, sollten Sie beachten, dass die damit absolut empfindliche Systemdateien bearbeiten und eventuelle Fehler bei der Bearbeitung massive Auswirkungen auf die Funktionsfähigkeit und die Stabilität des Betriebssystems haben. Gegebenenfalls lassen Sie die hier geschilderten Änderungen von Ihrem Servicetechniker oder Ihrem Systemadministrator vornehmen.

Löschen Sie bei den betreffenden Filetyten den Eintrag "Nevershowext", dann werden die Erweiterungen dauerhaft angezeigt.

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